STIFTUNG DES KROATISCHEN STAATLICHEN EIDES
STIFTUNG DES KROATISCHEN STAATLICHEN EIDES
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Kurzinformation zur Stiftung des Kroatischen Staatlichen Eides (ZHDZ)

Die im Oktober 1995 gegründete politische Stiftung ZHDZ begann im April 1996 als erste politische Stiftung in Kroatien mit ihrer Arbeit. Stiftungsträger ist die Kroatische Demokratische Union (HDZ), die vom HDZ-Zentralausschuss vertreten wird. Die ZHDZ hat ihren Sitz in Zagreb, und sie wird gemäß dem Beschluss des Stiftungsträgers von einer Stiftungsverwaltung geleitet, an deren Spitze der Direktor der Stiftung steht. Nach dem Beschluss des Stiftungsträgers vom 16. Mai 2006 wurde Srećko Prusina zum Direktor der Stiftung ernannt.

Der Auftrag der ZHDZ-Stiftung

Der Auftrag der Stiftung besteht darin, ein auf chistdemokratischer Grundlage wirkendes Exzellenzentrum für politische Bildung und Beratung aufzubauen. Die Grundwerte der ZHDZ gründen sich auf der christlichlichen sozialen Lehre, der darauf beruhenden christdemokratischen politischen Doktrin, in deren Mittelpunkt das Individuum und seine Würde stehen, und auf der sozialen Gerechtigkeit. Sie sieht das Ziel einer politischen Gemeinschaft im Allgemeinwohl und ihre Aufgaben auf nationaler und internationaler Ebene im Engagement für den Frieden, die Freiheit und die Gerechtigkeit auf dem Wege der politischen Bildung.

Die Zielsetzung der Stiftung

Die Stiftung setzt sich zum Ziel, ihren Beitrag zur Stärkung der politischen Kultur, zur Kultur des Dialogs, bzw. zum Auf- und Ausbau der demokratischen Gesellschaft und des Rechtsstaates sowie der sozialen Marktwirtschaft zu leisten. Ihr Ziel ist folglich die Stärkung einer auf der Würde und Freiheit des Menschen fußenden Demokratie.

Seminare

Zur Erreichung ihres Zieles veranstaltet die Stiftung Seminare, Vorträge, Diskussionen am runden Tisch und Konferenzen. So wurden Seminare über politische Kommunikation, über den EU-Beitritt und über wirtschaftliche Themen abgehalten. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit der Stiftung liegt auf der Förderung junger Menschen in ihrer politischen Entwicklung.

Die Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen

Um den Austausch positiver Erfahrungen der entwickelten Demokratien zu fördern, arbeitet die Stiftung in Form von Projekten mit den Stiftungen und politischen Akademien in anderen Ländern zusammen. Besonders erfolgreich gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der angesehenen deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung, die eine Außenstelle in Zagreb hat. Die erste gemeinsame Veranstaltung war im Oktober 2006 ein Seminar zum Thema Politische Analyse und politische Kommunikation. In der Folge wurden landesweit eine Reihe von Werkstattgesprächen, Vorträgen, Diskussionen am runden Tisch und Konferenzen abgehalten, an denen sich ein weiter Kreis von Arbeitnehmern aus dem wissenschaftlichen, juristischen, wirtschaftlichen und politischen Bereich in Kroatien beteiligte.

Unser Zeichen


Ein Teil des altkroatischen Flechtwerks, den wir zu unserem Zeichen gewählt haben, ist eines der fünf auf dem Stammgebiet des frühen kroatischen Staates gefundenen epigraphischen Denkmäler, auf denen der kroatische Fürst Branimir erwähnt wird. In einer in Stein gemeißelten Inschrift wurde damals zum ersten Mal in der Geschichte das Wort „Kroate“ festgehalten: Branimiro comes... dux croatorum cogitavit – Herzog Branimir ... Fürst der Kroaten beabsichtigte...“. Die Inschrift stammt aus der Zeit, als das junge kroatische Fürstentum am 21. Mai 879 in Rom vom Papst Johannes VIII. eine erste internationale Anerkennung erhielt. Nach dem damals geltenden Völkerrecht und im Einklang mit dem Universalismus des Papstes und dessen Recht, die Gesetzmäßigkeit einer Regierung und eines Herrschers anzuerkennen, bedeutete dies die Anerkennung Branimirs als rechtmäßigen Herrschers und Kroatiens als eines selbstständigen Staates.

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